„Anti-Diskriminierung“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Projekttage an der GOBS Oldendorf

„Anti-Diskriminierung“

Auch in diesem Jahr fanden an unserer Schule Projekttage im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) statt. Unter dem wichtigen Leitthema „Anti-Diskriminierung“ setzten sich alle Klassenstufen von Jahrgang 1 bis 10 intensiv und altersgerecht mit dem Thema auseinander.m

Die JES-Klassen näherten sich dem Thema zunächst behutsam über ein Bilderbuch. Dabei lernten die Kinder, was Diskriminierung bedeutet und wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.

In vielfältigen Projekten arbeiteten sie ihre persönlichen Stärken heraus und stärkten ihre sozialen Kompetenzen. Ob kreativ, mit digitalen Medien, in kleinen Theaterstücken oder im Tanz „Ich bin stark“ – die Schülerinnen und Schüler fanden unterschiedliche Wege, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken.

Ein besonderes Highlight war die Gestaltung von zwei bunten Mitspielbänken, die künftig ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Offenheit auf unserem Schulhof setzen.

In den Jahrgängen 3 und 4 wurde die Auseinandersetzung mit dem Thema noch persönlicher. Viele Kinder fanden den Mut, über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung zu sprechen. Sie führten Umfragen innerhalb der Schulgemeinschaft durch und entwickelten Ideen für eine „Traumschule“, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird. Mit großem Engagement setzten sie sich dafür ein, unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar und hörbar zu machen. So entstanden unter anderem kreative Beiträge wie ein Malwettbewerb sowie Lieder gegen Rassismus, die mithilfe von KI entwickelt wurden.

In der Oberschule (Jahrgänge 5 bis 10) erfolgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen von Diskriminierung.

Die Schüler:innen in Jahrgang 6 informierten sich über unterschiedliche Formen von Diskriminierung. Dabei wurde deutlich, wie alltäglich rassistische Äußerungen in unserer Gesellschaft vorkommen können. Ein besonderer Fokus lag auf der kritischen Betrachtung von Stereotypen sowie deren Verbreitung in Memes, kurzen Videos und sozialen Medien. Im Anschluss wurden die Schüler:innen selbst kreativ: In Stop-Motion-Filmen präsentierten sie positive Gegenbeispiele, entwickelten eigene reflektierte Memes, komponierten ein Musikstück mit KI und produzierten sogar einen Kurzfilm. Auf diese Weise verband das Projekt inhaltliche Auseinandersetzung mit kreativem Ausdruck.

In höheren Jahrgängen recherchierten und informierten sich die Jugendlichen beispielsweise über Cybermobbing und dessen Auswirkungen. Darüber hinaus erarbeiteten sie konkrete Möglichkeiten, um sich dagegen zu wehren, angemessen zu handeln und Betroffene zu unterstützen. Es entstand ein toller Podcast. (Zu finden auf unserer Homepage)

Die Schüler:innen gestalteten Gemälde und Buttons im Zeichen der Vielfalt, probierten beim gemeinsamen Kochen Rezepte aus unterschiedlichen Kulturen aus und setzten sich in Rollenspielen mit Diskriminierungserfahrungen auseinander – unter anderem mit der Benachteiligung von Frauen.

Den Abschluss der Projekttage bildeten Präsentationen sowie eine Ausstellung, in der die vielfältigen Ergebnisse gewürdigt wurden.

Die Projekttage haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich aktiv für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander einzusetzen. Sie haben unsere Schulgemeinschaft gestärkt und ein klares Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt.

Weitere Bilder auf unserer Schulhomepage unter: www.gobsoldendorf.com