An den acht Standorten im gesamten Kreisgebiet -u.a. auf dem Wertstoffhof Oldendorf- stehen insgesamt 28 Container zur Verfügung. Dort können zu den gewohnten Öffnungszeiten Altkleider abgegeben werden. Unbrauchbare, verschmutzte oder zerschlissene Kleidungstücke gehören nicht in die Altkleidercontainer, sondern in den Restmüll. Es bleibt keine Restabfalltonne ungeleert zurück, wenn sich darin unbrauchbare Altkleider und Textilien befinden.
Das Problem: Immer häufiger finden die Textilverwerter auch Müll in den Sammelsäcken. Ein weiteres, zu häufiges Ärgernis: Säcke mit Müll oder Altkleidern, die neben die öffentlichen Altkleidercontainer gestellt werden. Diese Ablagerung ist illegal und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.
Neben den Containern auf den Abfallwirtschaftszentren, Wertstoffhöfen und Kompostierplätzen des Landkreises Stade stehen im gesamten Kreisgebiet 250 Container von knapp 20 gemeinnützigen und gewerblichen Sammlern. Gut erhaltene Kleidung kann außerdem in Kleiderkammern und Second-Hand-Shops abgegeben werden – oder aber auf Online-Kleinanzeigen-Portalen, bei Tauchbörsen oder beispielsweise auf Flohmärkten verkauft werden, um Müll zu vermeiden. Denn die Weiternutzung von Kleidung spart Ressourcen, Geld und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität und Fast Fashion.
Weitere Informationen rund um das Thema Müllentsorgung sowie zu den Standorten samt Öffnungszeiten der Abfallannahmestellen gibt es auf der Website des Amtes Abfall und Kreislaufwirtschaft.
https://abfall.landkreis-stade.de
Siehe auch Beitrag „Was es bei der Altkleiderentsorgung zu beachten gibt“ (vom 20.08.2025)