Die Samtgemeinde ist verpflichtet, regelmäßig Baumkontrollen durchzuführen, um die Sicherheit und den Erhalt der Bäume im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Zu diesem Zweck fand eine Befahrung mit einem externen Messfahrzeug statt, bei der Baumbestandsdaten aufgenommen und optisch erfasst wurden. Insgesamt wurden die Daten von 18.000 Bäumen in einem Baumkataster eingepflegt.
Nach einigen technischen Herausforderungen und personellen Veränderungen ist das Team nun vollständig, und das System funktioniert einwandfrei. Timo Bunge (links) und Karsten Tinius (rechts) haben sich zu Baumkontrolleuren weitergebildet und sind aktuell mit Tablet und Maßband unterwegs. Sie überprüfen den Zustand der Bäume, die im öffentlichen Verkehrsraum an Straßen und Plätzen der Samtgemeinde stehen, mittels Sichtkontrolle.
Anhand von GPS-Daten erfassen sie neue Bäume oder löschen Einträge, wenn es sich um Bäume auf Privatgrund handelt. Zusätzlich nehmen sie Maße, die Umgebungsbeschaffenheit – beispielsweise Wurzelaufbrüche oder Pflasterungen – sowie den Gesamtzustand der Bäume direkt per Tablet in das Kataster auf. Bei möglichen Schäden, wie Totholz oder zu geringer Durchfahrtshöhe, melden sie diese an den Bauhofleiter, der dann die notwendigen Maßnahmen veranlasst.
Durch diese sorgfältige Baumkontrolle trägt die Samtgemeinde aktiv zur Sicherheit und Pflege ihres öffentlichen Grünbestands bei.