Hierfür ist die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten als Schulträger zuständig.
Nachdem sich ein Arbeitskreis aus Schule, Verwaltung und Politik in einem langen Prozess mit der Thematik Erweiterung der Grundschule für den Ganztagsschulbetrieb beschäftigt hat, unterschrieb Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke kürzlich den Vergabevertrag der Bauleistungen. Das Bauunternehmen Kümper+Schwarze hatte den vorausgegangenen Teilnahmewettbewerb gewonnen und im Vergabeverfahren mit der Bauplanung eines Erweiterungsbaus überzeugt. Die Samtgemeinde vergibt bei diesem Bauprojekt das erste Mal Totalunternehmerleistungen. Zur Vertragsunterzeichnung war der Geschäftsführer des Bauunternehmens aus Wolfenbüttel, Christian Volkmer, vor Ort und sichtete die geplante Baustelle.
Nach der Zuschlagserteilung beginnt der beauftragte Generalunternehmer nun mit der Einleitung des Baugenehmigungsverfahrens und der Vorbereitung der baulichen Umsetzung, denn der Zeitplan ist sportlich. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Sommer 2026 geplant, sodass der Ganztagsbetrieb pünktlich zum Schuljahr 2026/27 starten kann.
Um eine möglichst reibungslose Umsetzung zu gewährleisten, ist das Büro Drees & Sommer mit der Projektbetreuung betraut. Das Hamburger Projektbetreuungsbüro hat bereits die Ausschreibung und Vergabe begleitet und übernimmt nun die Projektleitung und unterstützt die Samtgemeinde bei der Planung, Koordination und Überwachung des Bauvorhabens sowie bei der Einhaltung des Zeitrahmens, Budgets und der Qualitätsstandards.
Für den Erweiterungsbau wird der westliche Flachdachbau, der sogenannte Pavillon, abgerissen. Er hat die schlechteste Bausubstanz. Der Abriss der Schulräume erfolgt allerdings erst nach Fertigstellung des Neubaus, sodass keine Container als Ausweichräume benötigt werden. Der Neubau wird sowohl die bisherigen Klassenräume des alten Flachdachbaus als auch die zusätzlich benötigten Räume für den Ganztagsbetrieb beherbergen. Im Erdgeschoss entstehen Kreativräume für lautes und leises Spiel, Betreuungsräume sowie eine Mensa mit angrenzender Küche und Öffnung in den Außenbereich bzw. zu einer Terrasse. Das Obergeschoss wird vier Klassenräume, –die durch den Pavillon-Abriss ersetzt werden müssen- sowie zwei für Inklusion wichtige Differenzierungsräume, ein Werk- und ein Musikraum umfassen.
Es handelt sich um ein modernes, zeitgemäßes und nachhaltiges Gebäude mit Photovoltaikanlage, Niedrigenergiebilanz, Aufzug, Wärmetauscher und Fußbodenheizung. Der Erweiterungsbau ist gut platziert und erhält eine Vielzahl von großen Fensterfronten. Es ist keine Flurschule, sondern hier entstehen Aufenthaltsräume.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 6,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Planungskosten, Honorare und Erschließungskosten. Die Finanzierung wird u.a. durch Bundesfördermittel aus dem Programm KIP III sowie durch Mittel des Landkreises Stade erfolgen.
Mit der Beauftragung des Neubaus geht ein mehrjähriger Prozess eines eigens gegründeten Arbeitskreises zur Vorbereitung der Ganztagsschule in Himmelpforten zu Ende. Die Schule ist mit dem Erweiterungsbau für den Ganztagsbetrieb gut aufgestellt.
Die ausführliche Pressemitteilung zu dem Thema gibt es hier.
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Update Februar 2026:
Erweiterungsbau im Zeitplan
Die erforderlichen Umbau- und Neubaumaßnahmen zur Erweiterung der Grundschule Himmelpforten für den Ganztagsschulbetrieb sind aktuell noch im Zeitplan. Allerdings ist dieser sehr sportlich und das Winterwetter darf nicht mehr allzu lange anhalten. Denn die Fertigstellung des Neubaus ist für Sommer 2026 geplant, sodass der Ganztagsbetrieb pünktlich zum Schuljahr 2026/27 starten kann.
Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke ist über den Fortschritt der Baumaßnahme sehr erfreut. „Wir sind froh, dass die erstmalige Vergabe eines Projektes an einen Totalunternehmer so gut angelaufen ist.“ Die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Kümper+Schwarze aus Wolfenbüttel als Generalunternehmer und dem Hamburger Projektbetreuungsbüro Drees & Sommer als Unterstützung der Samtgemeinde bei der Planung, Koordination und Überwachung sowie bei der Einhaltung von Zeitrahmen, Budget und Qualitätsstandards klappt gut.
Der Generalunternehmer hat sein Versprechen, zügig nach Vertragsunterzeichnung ins Baugenehmigungsverfahren zu gehen, eingehalten. Mittlerweile liegt die Baugenehmigung vor. Die nötigen Planungs- und Vorarbeiten sind erledigt. Die Baustelle wurde rechtzeitig eingerichtet und die Bodenplatte vor dem Wintereinbruch geschüttet.